Kirchenmusik

Ohne Klavier keine Chorarbeit (Foto: Pixabay)

Die Musik ist einer unserer größten Schätze: Monatlich gibt es in den Kirchen an die hundert Konzerte und Vespern von Klassik über Gospel bis Jazz. Dazu unzählige Singe- und Musizierangebote für Groß und Klein. Ob Spatzenchor oder Vorkurrende für die Vorschulkinder, Kurrende und Jugendchor, klassische Kantorei oder Gospel – 2.000 Sangesfreudige jeden Alters treffen sich einmal wöchentlich zur Probe und freuen sich über neue Mitstreiter. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Kirchenchorwerk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens führt eine Datenbank, in der sich nach Chören suchen lässt: https://kirchenchorwerk-sachsen.de/chordatenbank

Bild: Pixabay

Auch im Instrumentalbereich ist viel los in den Kirchgemeinden. Vor allem die Posaunenchöre sind geradezu ein evangelisches Markenzeichen. Sie spielen nicht nur in der Kirche, sondern auf Plätzen, bei Stadtteilfesten oder auf Friedhöfen (z. B. zu Johannis). Die beiden weltweit einmaligen Posaunenchortreffen – die Deutschen Evangelischen Posaunentage 2008 in Leipzig und 2016 in Dresden – wurden maßgeblich mit organisiert von der Sächsischen Posaunenmission. Diese unterstützt vielerorts in den Kirchgemeinden die Posaunenchorarbeit samt Nachwuchsgewinnung.

Darüber hinaus gibt es vor Ort auch Gemeindeorchester wie in der Auferstehungskirchgemeinde Dresden-Plauen oder kleinere musikalische Ensembles aus Streichern (Kirchgemeinde Dresden-Strehlen), Flöten (Kirchgemeinde Dresden-Zschachwitz) oder Gitarren (Johanneskirchgemeinde).

Jeder Gottesdienst ist letztlich ein Angebot, in das Lob Gottes einzustimmen und Teil der singenden und musizierenden Gemeinde zu sein.

Deutscher Evangelischer Posaunentag in Dresden (Foto: Körlin)